Die Gewinne der industriellen Revolution haben im viktorianischen England zur
Bildung einer wohlhabenden bürgerlichen Oberschicht geführt. Sie gehören leider
nicht dazu. Aber sie haben einen Onkel, der einer dieser glücklichen Neureichen
ist – nun, vielleicht nicht ganz so glücklich, denn er ist kürzlich verstorben.
Auf dem Totenbett hat er verfügt, dass derjenige seiner Verwandten sein immenses
Vermögen erben soll, der weiß, wie man mit Geld so richtig Spaß haben kann. Um
herauszufinden, welcher seiner Nichten und Neffen das ist, erhält jeder von
ihnen einen ordentlichen Batzen Geld. Derjenige, der sein "Startkapital" am
schnellsten verprassen kann, wird das gesamte Vermögen des Onkels
erben.
Der Letzte Wille ist ein wilder Wettlauf zum schnellst möglichen
Bankrott. In jeder Runde erstellen sie einen Tagesplan, der bestimmt, welche
Gelegenheiten zum Geld verprassen sie nutzen möchten und wie viel Zeit ihnen
dafür zur Verfügung steht. Wenn sie sich nicht genügend Gelegenheiten offen
halten, kann es passieren, dass sie nach dem Theaterbesuch nichts anderes mehr
zu tun haben. Haben sie nicht ausreichend Zeit eingeplant, müssen sie entweder
auf das opulente Dinner beim bekanntesten Londoner Küchenchef oder auf eine
romantische Kutschfahrt mit überaus charmanter Begleitung verzichten. Und passen
sie auf ihr Anlagevermögen auf. Das heißt, sie sollten besser nicht darauf
aufpassen: Denn sollten ihre Anlagen abgewertet werden, können sie diese für
einen Apfel und ein Ei verkaufen, was sie umso schneller in den Bankrott treiben
wird.
Der aufwendige Lebensstill der gehobenen Gesellschaft bietet ihnen
mannigfaltige Chancen das Geld ihres Onkels zu verjubeln. Sorgen sie nur dafür,
dass es schnell geht.
Ein luxuriöses Leben in sagenhaftem Reichtum ist
in greifbarer Nähe. Durch den Letzten Willen ihres Onkels liegt es nur
einen Bankrott entfernt!
Spieler: 2-5 Alter: ab
13 Jahren
Wichtige Hinweise:
- Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.
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