13. bis 18. Jahrhundert: Mit der Unterstützung ihrer Ehefrauen zetteln die
Herren der mächtigsten Familien Verschwörungen und Intrigen an. Sie treffen
Absprachen, schließen Verträge und brechen sie wieder – nur um noch mehr Macht
zu gewinnen und um ihre Lehen zu vergrößern. Eine dieser einflussreichen
Familien sind die Gonzaga, die Herrscher von Mantua. Wie viele Adelsfamilien,
streben auch sie nach dem Thron. Sie wollen das größte Gebiet beherrschen!
Gleichzeitig versuchen sie unbemerkt die Kontrolle über bestimmte kulturelle und
wirtschaftliche Zentren zu übernehmen, um das gesellschaftliche und das
wirtschaftliche Leben unter ihren Einfluss zu bringen.
Gonzaga wird auf
einer Europa-Karte gespielt, die in sechseckige Felder aufgeteilt ist. Einige
der Felder zeigen Städten und Häfen. Im Spielverlauf erhalten die Spieler Punkte
für alle Städte und Häfen, die sie mit ihren Spielsteinen besetzen. Außerdem
bekommt zu Beginn jeder Spieler eine geheime Aufgabe. Sie benennt Städte und
Häfen, für die der Spieler am Ende Bonuspunkte erhält, wenn er diese Felder
besetzt hat.
Jeder Spieler besitzt einen identischen Satz mit
Spielsteinen, von denen er in jeder Runde einen Stein einsetzt. Die Steine
bedecken stets mehrere Felder in unterschiedlicher Anordnung. Welchen Stein der
Spieler einsetzen muss bestimmt eine Karte, die jeder Spieler zu Beginn der
Runde ziehen muss. Anschließend entscheidet sich jeder Spieler mit Hilfe seiner
Planungskarten geheim in welcher Region er den Stein einsetzen will, und ob er
den Stein dabei nur auf Städte oder nur auf Häfen oder auf Städte und Häfen
setzen will. Diese Entscheidung bestimmt die Spielerreihenfolge in der
nachfolgenden Setzphase. Der Spieler muss daher sorgfältig abwägen, denn es wird
auf dem Spielplan rasch sehr eng, und es kann im Spielverlauf vorkommen, dass
man einen Stein aus Platzmangel gar nicht mehr regelgerecht einsetzen
kann.
Gonzaga hat genau die richtige Mischung aus leichtem Glücksanteil
und guter Planung. Denn wer seine Mitspieler genau beobachtet, kann schnell
Rückschlüsse auf ihre Absichten ziehen und den einen oder anderen Coup landen.
So tröstet sich der Verlier damit, dass er einfach Pech hatte, während sich der
Sieger über seine taktische Leistung freut. Die ansprechende Ausstattung mit der
historisch anmutenden Landkarte und den schön gestalteten Spielsteinen und die
kurze Spieldauer machen Gonzaga zu einem Spiel auch für die
Familie!
Spieleranzahl: 2-4
Wichtige Hinweise:
- Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.
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