In Taluva entstehen wieder
Landschaften - diesmal auf einer geheimnisvollen Südseeinsel -, die zwei bis
vier Spieler möglichst geschickt und vorausdenkend mit 12 Tempeln, acht Türmen
und 80 Hütten in je vier Farben (alles aus Holz!) besiedeln. Anders als bei
bereits bekannten Siedler- und Legespielen, wächst die Tropeninsel "Taluvá"
jedoch nicht nur Plättchen um Plättchen in die Breite, sondern auch in die Höhe!
Damit können die Taktikspieler für sich die dritte Dimension in Anspruch nehmen.
Während im Spiel die sechseckigen Landschaftskärtchen an- und aufeinander
gelegt werden, erhebt sich die Insel quasi Zug um Zug aus dem Ozean und
entwickelt sich so zu einer richtigen Hügellandschaft mit unterschiedlichen
Ebenen. Vulkanausbrüche, die man geschickt auf bereits bestehende Vulkanfelder
platziert, beschleunigen das "Höhenwachstum" von "Taluvá". Bei all dem darf man
natürlich nicht die Bebauung der schnell wachsenden Vulkaninsel vergessen, auf
der allerdings rigorose Bauvorschriften einzuhalten sind: Tempel dürfen
beispielsweise nur an Siedlungen angebaut werden, die aus mindestens drei Hütten
bestehen - Türme dagegen dürfen nur ab der dritten Ebene errichtet werden. Wer
eine Siedlung erweitern möchte, muss sich für einen Landschaftstyp entscheiden,
der an das Dorf angrenzt: Dschungel, Lichtung, See...
Das alles klingt recht komplex, recht spannend. Und beides ist "Taluvá" auch.
Zumal jeder Spieler bei jedem Zug mindestens einen Spielstein setzen muss. Da
kann es eng werden, besonders wenn einem die anderen Inselaufbauspieler die
Pläne durchkreuzen. So kann das Ende schneller kommen als einem lieb ist und
nicht erst dann, wenn alle Vulkanplättchen aufgelegt wurden. Taluvá:
Spielerzahl: 2-4; Alter: ab 10 Jahren; Spieldauer: 30-45 Minuten
Spielbox
6/2006-Bewertung: 8,4 (Durchschnitt von 9 Bewertungen)
Boardgamegeek-Bewertung:
7,2
Wichtige Hinweise:
- Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.
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